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Peter Fischer - langjähriger Chefredakteur von BILD-Frankfurt, Frankfurter Neue Presse, Münchner Merkur und tz - arbeitet jetzt als Medienberater [pressmen.net] in Hamburg, coacht Manager, Behördenchefs und Öffentlichkeitsarbeiter im richtigen Umgang mit der Presse.



Klima-Veränderung: Springen die Meteorologen mit ihren Thesen zu kurz, wenn sie allein den Treibhaus-Effekt für die globale Erwärmung verantwortlich machen?
Dr. Arnd Bernaerts, Schifffahrts-Experte und Seerechtler aus Hamburg, weist nach:


Wetterforscher haben die Bedeutung der Meere für unser Klima ignoriert

Sein Buch "Climate change und naval war" - aufgezeichnet von Peter Fischer - kommt zu sensationellen Ergebnissen - eindrucksvoll dokumentiert durch Ereignisse, die spannender sind als jeder Krimi.

Er führt den Beweis, dass die Seekriege auf den großen und kleinen Meeren unser Klima nachhaltig beeinflusst haben und erklärt die großen Veränderungen, die durch Menschen verursacht wurden und die weitaus dramatischste Klimaverschiebung während des Zweiten Weltkriegs bewirkte.

Hitlers Stellvertreter Hermann Göring wunderte sich am 15. Februar 1940 über die extrem kalten Wetterbedingungen in einer vom Rundfunk übertragenden Rede:

Die Natur ist immer noch stärker als der Mensch
Ich kann gegen Menschen kämpfen aber nicht gegen die Natur
Wenn ich nicht über die Mittel für so einen Kampf verfüge.
Wir haben nicht um Eis, Schnee und Kälte gebeten -
Eine höhere Gewalt hat sie uns gesandt.


Göring irrte. Extremes Eis, Schnee und Kälte waren unmittelbare Folge des Seekrieges in Nord- und Ostsee. Die Nazi-Führer waren allein verantwortlich für die plötzliche Veränderung sowohl des regionalen wie globalen Klimas. Da der Krieg noch weitere fünf Jahre dauerte und mit dem Überfall der Japaner auf Pearl Harbour im Dezember 1941 auch globale Dimensionen erreichte, registrieren wir nicht nur drei extrem kalte Kriegswinter 1939-1942, sondern auch eine globale Abkühlung die bis 1980 über vier Dekaden wirkte.

Zehntausende Schiffe pflügten wärmeres Oberflächenwasser in tiefere Schichten. Seeminen, Wasserbomben, Granaten, Torpedos und explodierende Schiffe kehrten besonders nachhaltig in unseren flachen Meeren Nord- und Ostsee das unterste zu oberst. Wie wenn man zu heißen Kaffee umrührt, um ihn abzukühlen.
Alle Umschichtungen des Meerwassers tragen zu Änderungen der Klimadaten bei. Denn die im Sommer gespeicherte Wärme in unseren Meeren sorgt im Winter in unseren Breiten für ein gemäßigtes Klima.

Dieses Buch zeigt, dass die Seekriegshandlungen in beiden Weltkriegen ursächlich für die beiden einzigen statistisch relevanten Klimaveränderungen zwischen den Jahren 1900 und 2000 waren: Die erste begann im Jahr 1918 mit einer sprunghaften Erwärmung die bis Ende 1939 anhielt. Der zweite Klimaumschwung ist seit Ende 1939 in den Temperaturkurven klar als Kehrtwende in eine Kaltphase zu erkennen, die bis in die frühe 1980 Dekade anhielt.

Die globale Erwärmung also ein ganz natürlicher Vorgang, der nur durch die dramatischen Ereignisse während der Seekriege unterbrochen wurde? Die Beweise dafür sind schlüssig und durch unzählige Aufzeichnungen, Messergebnisse und Kriegsberichte eindrucksvoll untermauert.

So schilderte der Kriegsberichtserstatter der New York Times am 24. Dezember 1939 seine Eindrücke von einem Schlachtfeld im Norden Finnlands bei unter 40 Grad minus und schweren Schneestürmen. Er habe das Gebiet kurz nach Ende der Kampfhandlungen erreicht. Der Anblick sei das Schrecklichste gewesen, was er je gesehen hätte. Da hätten sich zwei bis drei tausend tote Soldaten auf beiden Seiten reglos gegenübergestanden - als wären sie plötzlich in Wachs gegossen worden. Angst hätte in den gefrorenen Gesichtern gestanden. Ihre Körper seien wie Männerstatuen gewesen: die Muskeln und Kräfte auf eine bestimmte Arbeit konzentriert, während ihre Gesichter Erschrockenheit und Horror bekundeten.



Frankfurts First Lady - Peter Fischer

Petra Roth gehört zu den berühmtesten und auch zu den schillerndsten Persönlichkeiten Frankfurts und weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus. In den 60-er Jahren zog es die gebürtige Bremerin in ihre Wahlheimat Frankfurt. Seit 1972 ist sie mit voller Überzeugung und viel Engagement in der Politik aktiv. Dennoch war es eine kleine Sensation, als die gelernte Arzthelferin zur Oberbürgermeisterin gewählt wurde, denn erstmals stand mit ihr eine Frau der hessischen Großstadt vor und bestimmt die Politik in der kleinsten Metropole der Welt. Peter Fischer hat Petra Roths hochinteressante Laufbahn und faszinierende Persönlichkeit in Bild und Text zusammengestellt - die Biografie einer großen politischen Karriere.

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